VDMA zur EU-Energie- und Klimapolitik Energieeffizienz braucht Innovationen und alle Mitgliedsstaaten müssen an einem Strang ziehen

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Mit viel Kompromissbereitschaft haben die EU Institutionen in der vergangenen Nacht eine finale Einigung zur Energieeffizienz-Richtlinie und der sogenannten Governance-Verordnung erzielen können.

Frankfurt, 20 Juni 2018 - Mit viel Kompromissbereitschaft haben die EU Institutionen in der vergangenen Nacht eine finale Einigung zur Energieeffizienz-Richtlinie und der sogenannten Governance-Verordnung erzielen können.

„Ambitionierte Ziele sind das eine, es braucht nun aber vor allem eine Entfesselung von Innovationen für Energieeffizienz. Dadurch erreichen wir nicht nur politische Ziele, sondern schaffen ein sinnvolles und nachhaltiges Energiesystem in Europa. Weltspitze in Effizienz zu sein, bedeutet wettbewerbsfähig zu sein“, sagt Matthias Zelinger, energiepolitischer Sprecher des VDMA.

Grundlegendes Ergebnis der gestrigen Verhandlung ist, die Energieeffizienz bis 2030 auf 32,5 Prozent in ganz Europa ansteigen zu lassen. Mit diesen neuen Vorgaben will die EU einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg hin zur Erreichung der Pariser Klimaschutzziele leisten.

Damit es tatsächlich nicht zum Leerlauf der europäischen Vorgaben zu der Energieeffizienz und den erneuerbaren Energien kommt, haben die EU Verhandler zum ersten Mal einen robusten und transparenten Rahmen für alle Mitgliedsstaaten erstellt. Die Governance-Verordnung enthält konkrete Mechanismen, die zum Einsatz kommen, um mögliche Lücken bei der Zielerreichung zu schließen und ist damit wesentlicher Bestanteil der Umsetzung der 2030 Energie- und Klimaziele. Matthias Zelinger bewertet dies positiv, „Ein robustes Governance-System in der Energie- und Klimapolitik kann man nicht hoch genug einschätzen, denn damit gibt es kein Wegducken einzelner Mitgliedsstaaten mehr, es ist die Absicherung, dass alle auch wirklich an einem gemeinsamen Strang ziehen“.


Über VDMA Power Systems
VDMA Power Systems ist ein Fachverband des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA e.V. Der Fachverband vertritt im In- und Ausland die Interessen der Hersteller von Windenergie- und Wasserkraftanlagen, Brennstoffzellen, Gas-/Dampfturbinen und -anlagen sowie Motorenanlagen. Für sie alle dient VDMA Power Systems als Informations- und Kommunikationsplattform für alle Themen der Branchen wie Energiepolitik, Gesetzgebung, Marktanalysen, Messen, Normung, Standardisierung sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Über VDMA e.V.
Der VDMA vertritt mehr als 3.200 Mitgliedsunternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit 1,35 Millionen Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 226 Milliarden Euro (2017) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

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