Kostensenkung durch modularisierte Subsysteme

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„Fünf-Fragen-an“ Rudolf Walter von der Firma Schaeffler

1. Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf ihr Geschäft? Wie spüren Sie die Wirtschaftslage?

Die Corona-Pandemie hat bisher keinen Einfluss auf unser Windgeschäft genommen. Zwar gab es im März diesen Jahres Befürchtungen von Engpässen in der Supply-Chain; dies konnten wir aber mit unserer Supplier-Base verhindern.

2. Was fasziniert Sie an der Windenergie-Branche?

Ich denke, dass die Windenergie-Branche – als relative junge Branche – trotz der schon erzielten Erfolge erst am Anfang steht. Ich sehe als es spannend an, den Weg dieser Branche zu begleiten und mitarbeiten zu dürfen.

3. In einer von der VDMA AG Windindustrie begleiteten Studie wurden erhebliche Kostensenkungspotenziale in der Windindustrie aufgezeigt. Wie schätzen Sie diese Potenziale ein?

Ich sehe die Entwicklung von modularisierten Subsystemen in der Windindustrie als ein interessantes Kostensenkungspotential an. Einsparungen finden sich in diesem Zusammenhang im Bereich der Logistik (unmittelbar). Darüber hinaus bieten Subsysteme neue Chancen der Komponentenintegration (mittelbar) mit erheblichen Einsparungspotentialen.

VDMA

4. Wie versuchen Sie diese Potenziale in Ihrem Unternehmen, Produkten und Lösungen zu heben?

Indem wir uns um die Diskussion und Gestaltung von Subsystemen bemühen.

5. Sind Sie zuversichtlich für die Windindustrie? / Wo sehen Sie die Industrie in fünf Jahren?

Die Windindustrie ist ein Geschäft, dessen Wachstum sich aus den Megatrends unserer Zeit ableiten lässt, da fast alle zu einem erhöhten Energiebedarf führen. Selbst wenn auch kurzzeitige Einbrüche unter Umständen passieren würden, ist der globale Ausbau der Windindustrie nach meiner Überzeugung nicht aufzuhalten.