Kostensenkungspotentiale durch Digitalisierung und Artificial Intelligence

Vestas Wind Systems

„Fünf-Fragen-an“ Dr. Philipp Schmid von der Firma SKF

1. Welche Auswirkungen hat die Corona-Pandemie auf die Windindustrie?

Die Windindustrie ist von der Pandemie beeinflusst, allerdings in einem weitaus geringeren Ausmaß verglichen zu anderen Branchen. Das Jahr 2020 kann global immer noch ein Rekordjahr für die Windindustrie werden.

2. Was fasziniert Sie an der Windenergie-Branche?

Die Technologie ist faszinierend. Gerade die neuen Multi-MW Offshore-Anlagen sind Hightech. Darüber hinaus ist der Austausch in der Wind Community sehr gut. Wir haben ein großes gemeinsames Ziel, nämlich umweltfreundlich, sauber und sicher Strom für die Welt zu produzieren, um so den Klimawandel zu bekämpfen.


3. In einer von der VDMA AG Windindustrie begleiteten Studie wurden erhebliche Kostensenkungspotenziale in der Windindustrie aufgezeigt. Wie schätzen Sie diese Potenziale ein?

Ich halte Digitalisierung, Plattformen sowie neue Geschäftsmodelle als Treiber für Kostenreduzierung für hochrelevant. Im Offshore-Bereich werden Kostensenkungen vor allem durch neue Technologien sprich größere Windkraftanlagen realisiert.
 

VDMA

4. Wie versuchen Sie diese Potenziale in ihrem Unternehmen, Produkten und Lösungen zu heben?

Gerade das Thema Digitalisierung und künstliche Intelligenz zusammen mit leistungsbasierten Verträgen können die Windindustrie vorwärtsbringen. Hierzu hat SKF mit dem Rotating Equipment Performance Programm innovative Ansätze auch für die Windindustrie.
 

 

 

5. Sind Sie zuversichtlich für die Windindustrie? Wo sehen Sie die Industrie in fünf Jahren?

 Die Windenergie wird noch einen größeren Anteil zu der globalen Energiegewinnung beitragen.Die Anlagen werden noch größer. Offshore wird an Bedeutung gewinnen.